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Mixtiles- und Framky-Rahmen sehen ähnlich aus. Der Unterschied liegt in der Montage

7 Minuten Lesezeit

Mixtiles hat früher 20×20-cm-Kacheln gemacht, heute verkauft die Marke normale Rahmen — an der Wand sehen sie ähnlich aus wie Framky-Rahmen. Der Unterschied liegt in der Montage und im Druck: Framky setzt auf Pigmentdruck, dadurch wirken die Farben tiefer.

Fotogalerie aus Rahmen an einer Wohnzimmerwand. Die Rahmen sehen ähnlich aus — der Unterschied liegt darin, wie sie an die Wand kommen

Eine Wand mit Mixtiles-Rahmen und eine Wand mit Framky-Rahmen sehen auf dem Foto ähnlich aus. Das ist kein Marketing-Trick: Mixtiles verkauft Kacheln nicht mehr als Hauptprodukt. Früher war das so — einfache 20×20-cm-Quadrate, die man nebeneinander aufklebte. Heute liegen im Karton normale Rahmen, und die sehen ähnlich aus wie Framky-Rahmen.

Die Frage ist also nicht „Kacheln oder Rahmen", sondern wie diese Galerie an die Wand kommt — und, falls dir der Abzug selbst wichtig ist, mit welchem Druckverfahren die Fotos entstanden sind.

Einen Vergleich der Marken, des Angebots und der Materialien findest du unter Framky vs Mixtiles. Dieser Text geht um etwas anderes: um die Montage und, kurz, um den Druck.

Drei Wege, wie dieselbe Galerie an die Wand kommt

VarianteWas du bekommstWas du an der Wand machstWann es Sinn ergibt
Set zum selbst Anordnen (so hängen Mixtiles-Rahmen)Rahmen mit FotosDu ordnest die Komposition selbst an und klebst die Rahmen dann aufDu entscheidest gern vor Ort und es stört dich nicht, die Abstände nach Augenmaß zu korrigieren
Set mit Schablone (so hängen Framky-Rahmen)Rahmen, Abzüge und eine 1:1-Schablone für das ganze LayoutDu klebst die Schablone auf, übertragst die Befestigungspunkte, ziehst das Papier abDu willst, dass die Wand wie der Entwurf aussieht, ohne Rahmen für Rahmen zu probieren
Galerie aus normalen RahmenRahmen und Abzüge, getrennt gekauftDu misst, richtest aus, bohrst oder schlägst Nägel einDu stellst die Galerie selbst zusammen und akzeptierst die klassische Montage

In jeder Zeile steckt dasselbe: ein Rahmen mit einem Foto. Der Unterschied ist nur, wie viel Arbeit an der Wand bei dir bleibt.

Früher Kacheln, heute normale Rahmen

Mixtiles hat mit Kacheln angefangen: leichte 20×20-cm-Quadrate. Deshalb taucht in der Suche noch „photo tiles" auf. Wer das heutige Mixtiles so beschreibt, beschreibt die Geschichte der Marke, nicht das, was an der Wand hängt.

Heute sind es normale Rahmen. Aus zwei Metern Entfernung sehen Mixtiles-Rahmen ähnlich aus wie Framky-Rahmen. Sie nur deshalb Kacheln zu nennen, weil die Firma so angefangen hat, erklärt nichts.

Mixtiles: Du bekommst die Rahmen und ordnest sie selbst an

Im Karton liegt ein Set Rahmen. Dann stehst du vor einer leeren Wand und entscheidest selbst über die Abstände, die Mittellinie und ob die Reihe gerade ist. Wenn dir das Layout gefällt, klebst du die Rahmen auf.

Das ist praktisch, wenn du sofort losstarten willst und es dir nicht wichtig ist, dass das Layout vom Bildschirm millimetergenau an die Wand kommt. Schwieriger wird es, wenn die Galerie mehrere Größen kombiniert: Ein Rahmen, der um einen Zentimeter verschoben ist, bringt das Ganze aus dem Gleichgewicht — also löst du ihn ab und ordnest ihn neu an.

Das ist kein Fehler der Rahmen selbst — die Rahmen sind in Ordnung. Es fehlt die Zeichnung des ganzen Layouts, die du in einem Zug auf die Wand übertragen kannst.

Framky: ähnliche Rahmen, eine Schablone und ein anderer Druck

Framky ist eine Fotogalerie für die Wand: ein Set Rahmen mit Fotos, die für genau diese Komposition gedruckt wurden. Der Aufbau ist einfach — MDF-Rahmen, mattes Fotopapier, dahinter eine stabile Kartonplatte. Dazu kommen Rahmen ohne Glas: Glas würde nur Reflexionen von der Lampe und unnötiges Gewicht für die Montage ohne Bohren bringen.

Der Druck selbst unterscheidet sich vom üblichen Abzug, der einem Rahmen aus dem Karton beiliegt. Die Fotos für Framky-Rahmen entstehen in einer anderen Technologie: Pigmentdruck mit 12 Tinten, wodurch die Farben tiefer wirken. Wenn du irgendein Handyfoto aufhängst, ist das für dich ein Detail. Wenn dir hochwertige Fotografie wichtig ist, nicht mehr.

Im Set ist eine Papierschablone im Maßstab 1:1. Du klebst sie an die Wand, markierst die Befestigungspunkte, ziehst das Papier ab — und das Layout landet genau dort, wo es sein sollte. Du baust die Galerie nicht von null an der Wand zusammen, sondern übertragst eine fertige Zeichnung.

Im Paket sind außerdem selbstklebende Aufhänger. Sie beschädigen die Wand nicht — unter einer Bedingung: Die Farbe muss fest mit dem Putz verbunden sein, und der Putz selbst muss stabil sein. Die Montageart und diese Bedingung beschreiben wir genauer unter Rahmen ohne Bohren aufhängen. Wenn du lieber Nägel möchtest: Jeder Rahmen nimmt 2 Nägel in den Innenecken (nicht im Set enthalten).

Fertige Layouts findest du im Shop: Fotogalerie für die Wand. Ideen für das Wohnzimmer haben wir unter Wohnzimmerfotos, Galerie an der Wand gesammelt.

Normale Rahmen einzeln gekauft: Messen und Bohrer kommen dazu

Der dritte Weg hat nichts mit der Frage „Mixtiles oder Framky" zu tun. Es ist eine klassische Galerie: Abzüge aus dem Labor, Rahmen aus dem Regal, Malerband, Wasserwaage, Bleistift, Bohrer oder Hammer.

Hier kann am meisten daneben gehen, weil du jeden Rahmen einzeln vermisst. Fünf Zentimeter Abstand an einer Stelle und viereinhalb an einer anderen sieht man schon aus wenigen Schritten Entfernung. Und wenn dir das Layout danach nicht gefällt, bleiben Löcher von Dübeln und Nägeln in der Wand.

Das ist immer noch eine gute Wahl, solange du diese Arbeit magst und die Rahmen Stück für Stück selbst auswählen willst. Dieser Weg ist aber keine Abkürzung — es ist eine vollständige, klassische Montage in der eigenen Wohnung.

Welche Montage passt zu dir

Du willst die Rahmen aufkleben und die Möglichkeit haben, ein einzelnes Stück zu verschieben. Wähle ein Set, bei dem du die Rahmen selbst an der Wand anordnest. So funktioniert das heutige Mixtiles.

Du willst, dass die Wand wie ein Entwurf aussieht, ohne das Layout vor Ort zusammenzusetzen. Wähle ein Set mit Schablone. So funktioniert Framky. Wenn dir dabei auch die Farbtiefe im Abzug wichtig ist, steht der Pigmentdruck auf derselben Seite.

Du stellst die Galerie aus Rahmen zusammen, die du schon hast oder einzeln nachkaufst. Übrig bleibt die klassische Montage: Messen, Wasserwaage, Bohren oder Nägel.

Und wenn du danach immer noch zwischen den beiden Marken schwankst, ist das eine andere Frage — hier ging es darum, ob du die Schablone brauchst. Den Angebotsvergleich findest du unter Framky vs Mixtiles.

FAQ

Sind Mixtiles-Rahmen Kacheln?

Nein. Kacheln waren die früheren 20×20-cm-Quadrate. Das heutige Mixtiles sind normale Rahmen, die an der Wand ähnlich aussehen wie Framky-Rahmen.

Was unterscheidet Framky von Mixtiles, wenn die Rahmen ähnlich aussehen?

Die Montage und der Druck. Im Mixtiles-Set ordnest du die Rahmen selbst an der Wand an und klebst sie auf. Im Framky-Set gibt es eine Schablone, mit der du das ganze Layout vom Entwurf auf die Wand übertragst. Die Fotos für Framky-Rahmen entstehen im Pigmentdruck mit 12 Tinten, wodurch die Farben tiefer wirken — das ist wichtig, wenn du Fotos aufhängst, die dir wirklich am Herzen liegen, und nicht nur Dekoration.

Kann man eine Galerie ohne Bohren aufhängen?

Ja. Entweder klebst du die Rahmen selbst auf, nachdem du sie an der Wand angeordnet hast, oder du hängst sie mit selbstklebenden Aufhängern nach der Schablone auf. Ein Bohrer wird erst bei der klassischen Montage normaler Rahmen gebraucht.

Wann braucht man wirklich einen Bohrer?

Dann, wenn du eine Galerie aus normalen Rahmen zusammenstellst und sie klassisch aufhängst: Messen, Wasserwaage, ein Loch in der Wand oder ein Nagel. Das ist kein Fehler der Rahmen, sondern der Preis für die volle Freiheit bei der Auswahl jedes einzelnen Stücks. Im Framky-Set brauchst du keinen Bohrer, und wenn du statt der Aufhänger Nägel wählst, reicht ein Hammer.

Entscheide zuerst, wie du die Galerie aufhängen willst

Wenn du ein fertiges Layout ohne Anprobieren jedes einzelnen Rahmens auf die Wand übertragen willst, ist genau dafür das Framky-Set gemacht: MDF-Rahmen, Pigmentdruck, selbstklebende Aufhänger und eine 1:1-Schablone.

Starte mit der Wahl eines Layouts im Shop: Fotogalerie für die Wand.

Schlüsselwörter

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